Was ist eigentlich Korruption?

Der folgende Artikel ist ein Märchen. Er ist daher langsam und ruhig, mit einer für Kinder geeigenten Stimme vor zu lesen.

Es war einmal ein Mann, und der hieß Herr Paul.

Und ebendieser Herr Paul hatte es irgendwann satt, dass ganz viele Rumänen und Bulgaren nach Deutschland kommen wollten, um hier zu arbeiten, da dies manchmal auch dazu führte, dass der ein oder andere dieser Migranten dann im Falle der Arbeitslosigkeit Hartz IV beziehen kann, um zu überleben.

Also hatte Herr Paul eines Tages eine ganz tolle, innovative Idee, die darin bestand, dass er die Migranten einfach in gute und schlechte Migranten unterteilte, um sie besser auseinander halten zu können.

Die guten Migranten waren die, die als Ingenieur, IT Fachmann, Professor oder Zuhälter nach Deutschland kamen, und demzufolge finanziell auf eigenen Beinen stehen.

Die schlechten Migranten waren die, die als Putzfrauen, als Bauarbeiter, als Prostituierte oder einfach nur als arme Familie mit vielen kleinen Kindern nach Deutschland kamen.

Denn bei diesen schlechten Migranten bestünde ja die Gefahr, dass sie irgendwann Anspruch auf Leistungen vom Staat haben könnten, die ihren eigenen Beitrag zum Staat in Form von Steuern und Abgaben übersteigt.

Dann hat Herr Paul noch eine zweite Idee entwickelt, wie man ganz viel Geld sparen könnte. Man könnte, jetzt wo man die Migranten gespalten hat, die schlechten von ihnen einfach schon in ihren Heimatländern dahingehend beraten, dass sie am besten zuhause blieben, in dem man ihnen einfach erklärt, in Deutschland würde es ihnen sowieso nicht besser gehen.

Herr Paul hatte hierfür dann schon mal einen Plan vorbereitet, wie das gehen könnte. Er hat eine Firma gegründet, indem er sich einen Gewerbeschein geholt hat, und bezeichnet sich selbst jetzt als „Unternehmer“, weil man dafür immer ganz viel Anerkennung bekommt, wenn man so einer ist.

Der Sascha Raabe von der Hanauer SPD, der für diese Hartz-IV-Partei auch im Deutschen Bundestag sitzt, findet diese Idee von Herrn Paul, die Migranten in zwei Gruppen einzuteilen, auch ganz toll, und macht fleißig Werbung dafür.

Und der kleine Dr. Schulze-Böing, der Geschäftsführer des Offenbacher Hexenschlosses, dessen Pforten für Osteuropäer ohnehin oft geschlossen sind, fände es noch besser, wenn man das Heraushalten der schlechten Migranten mit dem Herlocken der guten Migranten irgendwie verbinden könnte.

Genau diese Idee wurde dann alsbald zu einer brillanten Geschäftsidee des selbsternannten „Unternehmers“ Herrn Paul.

Mit deutschen Steuergeldern, so sein Plan, sollten bereits auf Rumänischem Boden die guten von den schlechten Rumänen getrennt werden. Die guten Rumänen bekommen dann einen grünen Punkt auf die Nase, und die schlechten einen roten.
Die mit dem grünen Punkt auf der Nase bekommen dann in den Beratungsstellen in Rumänien den Ratschlag, sich von der Firma Matthias Paul Arbeitsvermittlung GmbH in Arbeit vermitteln zu lassen, und denen mit dem roten Punkt auf der Nase erteilt man einfach den Ratschlag, in ihrem eigenen Interesse besser nicht nach Deutschland zu ziehen.

Und weil das ein Märchen ist, und wohl besser für immer auch eines bleiben sollte, soll zum Schluss noch einmal deutlich darauf hingewiesen werden, dass es sich selbstverständlich bei Matthias Paul, dem Einwanderungs- und Beratungsunternehmer, keinesfalls um den Matthias Paul handelt, der als kleiner Beamter im berüchtigten Ü50-Team des Offenbacher Jobcenters Mainarbeit als Fallmanager arbeitet.

Denn das wäre ja dann Korruption, und die hat nun wirklich nichts in einem Märchen zu suchen.

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