Großauheimer kritisiert Jobcenter

Mitarbeiter über Wochen telefonisch nicht zu erreichen, auf Anrufbeantworter hinterlassene Nachfragen unbeantwortet, die eingereichten Unterlagen verschwunden.

Ein Großauheimer Flüchtlingshelfer kritisiert die „unsäglichen Zustände“ beim Jobcenter KCA in Hanau. Er betreute eine syrische Familie mit 3 Kindern, denen zum 1.08. ein Umzug in eine Wohnung erlaubt wurde. Erst 3 Tage zuvor hatte das KCA im buchstäblich letzten Moment das Wohnungsangebot geprüft. Ohne eine solche Prüfung, ob die neue Wohnung im Hinblick auf die Kaltmiete und die Nebenkosten nicht vielleicht zu teuer ist, kann ein Sozialleistungsberechtigter nur unter dem Risiko einen Mietvertrag unterzeichnen, dass das Amt hinterher Probleme wegen der Kostenübernahme macht.

Telefonische Erreichbarkeit des KCA sei nicht gegeben, es werde nicht zurück gerufen und der Antrag werde nicht beantwortet. Auch der am 11.09. eingereichte Antrag auf Erstausstattung ist bis heute – nach sechs Wochen – noch nicht bearbeitet.

Der Flüchtlingshelfer hat inzwischen das Geld für ein paar gebrauchte Möbel privat vorgelegt und ist mit seiner Kritik am Jobcenter in die Öffentlichkeit gegangen.

Artikel in der Offenbach Post

Wie nicht anders zu erwarten streitet das KCA alles ab und leiert wie üblich nur roboterhaft herunter, wie toll sie sind und wie gut alles klappt. Im Vordergrund stehen dabei die von AQA und KCA gepachteten Adjektive „stringent“, „effizient“, „dezentral“, „schlüssig“, „präzise“, „rechtssicher“, und „optimal“.

Eine Entschuldigung, oder das Angebot, sich den Fall mal anzuschauen, erfolgt durch den Geschäftsführer Krumbe hingegen nicht. Und warum denn auch, wenn doch alles so perfekt läuft?

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…und Offenbacher sind doch bekloppt

Es klingt wie aus einem Drehbuch für einen Tatort-Krimi: Ein aus Offenbach stammender Berufssoldat der Bundeswehr soll in Kooperation mit einem anderen Offenbacher Rechtsextremisten einen islamistischen Terroranschlag vorbereitet haben.

Während der Student Kriegswaffen und Sprengstoff im Keller gehortet hat, hatte der Bundeswehrsoldat sich als Syrer verkleidet, einen Asylantrag gestellt und letztlich sogar eine Unterkunft besorgen lassen und illegal Sozialleistungen kassiert – um sich somit hochprofessionell eine gefälschte Identität zusammenzubasteln bevor er dann als angeblicher „Ausländer“ eine schwere staatsgefährdende Gewaltstraftat begehen wollte.

Die gute Nachricht zuerst: Die Männer wurden heute morgen festgenommen und teilen sich jetzt eine Zelle im Untersuchungsgefängnis mit irgendeinem arabischen Drogendealer.

Leider bietet das Thema Terrorismus heute morgen aber noch mehr. So berichten die Medien zum Beispiel darüber, dass schon seit Monaten bekannt war, dass sich hinter „Pegida München“ eine bewaffnete Wehrsportgruppe versteckt, ohne dass die Polizei zeitnah eingeschritten wäre.

Ebenfalls kam heute ans Licht, dass in Ostdeutschland in einem Strafprozess, bei dem es um einen psychisch kranken Flüchtling ging, der von einem CDU-Politiker an einen Baum gefesselt wurde, der ermittelnde Staatsanwalt monatelang von Rechtsextremisten bedroht wurde. Während die Presse belastbare Beweise für die Mordrohungen hat, hat der betroffene Staatsanwalt bis heute so viel Angst, dass er abstreitet persönlich bedroht worden zu sein. Er habe das Verfahren gegen die 4 angeklagten Deutschen „aus rein sachlichen Gründen“ eingestellt. Schade eigentlich, dass nicht auch die rechtlichen Gründe geprüft wurden, so wie es die Strafprozessordnung vorschreibt, sonst wäre es fast ein ordentliches Verfahren geworden.
Befasst mit der Sache war bislang nur das Operative Abwehrzentrum. Der für die Sicherstellung der Unabhängigkeit der Justiz zuständige Verfassungsschutz hat offenbar nicht interveniert, obwohl dies eine seiner Hauptaufgaben ist. Der betroffene Iraker ist übrigens zufälligerweise im Januar im Wald erfroren, wo er wenige Tage vorm Prozess gefunden wurde.

Ins traurige Bild vom Terrorstaat Deutschland passt auch der absurde Auftritt des Ex-Polizisten Nedela vorm hessischen NSU-Ausschuss gestern abend, wo er sich wie üblich mal wieder an nichts erinnern konnte, was mit irgendwelchen eigenen Fehlern oder mit irgendwelchen Geheimdiensten zu tun hatte. Er erklärte, er habe sämtliche Ereignisse aus seiner 30-jährigen Beamtenlaufbahn aus seinem Gedächtnis gestrichen, nachdem er unter fragwürdigen Umständen (und unter Missachtung von Gerichtsbeschlüssen) vor einigen Jahren von Innenminister Bouffier geschasst wurde. Total glaubwürdige Geschichte. Nicht.

Der ebenfalls in den NSU-Skandal verstrickte ehemalige hessische Geheimdienstchef Hr. Irrgang, unter dem seinerzeit der schusstaube und leichenblinde Andreas „Klein-Adolf“ Temme seine Arbeit verrichtet hat, trägt dabei seinen Namen vollkommen zurecht: Hieße der nicht tatsächlich „Irrgang“ mit bürgerlichem Namen, müsste man ihn wohl so umbenennen.

Mein Fallmanager vom Jobcenter in Maintal hat mir in einem Gespräch gestern Mittag den Vorschlag gemacht, ich solle mich doch mal beim Militärischen Abschirmdienst (MAD) als Computerhacker bewerben. Die stellen nämlich zur Zeit Tausende Freelancer und Autodidakten mit Netzwerktechnik-, sozialpsychologischem und politischem Hintergrund ein um eine schlagkräftige Spionage- und Gefährderabwehr aufzubauen.

Grundsätzlich ist dem MAD ja immer noch drei Mal mehr zu trauen als den anderen Geheimdiensten in Deutschland, und er hat sogar nachweislich einige Erfolge im Kampf gegen rechtsradikale Umtriebe im eigenen Verein zu verzeichnen. Dennoch wäre es in Angesicht der regelmäßig auftretenden Verstrickungen staatlicher Stellen in False-Flag Operationen – bei gleichzeitigem permanenten Versagen bei der Abwehr wirklicher Gefahren – ein Versuch mit offenem Ausgang, nun ausgerechnet bei einem staatlichen Dienst mitzumischen um sich für die Demokratie stark zu machen.

Bevor ich mich beim MAD bewerbe möchte ich daher jetzt also erst einmal einen Beleg dafür, dass dieser Arbeitgeber nichts mit der Terroroperation der beiden geisteskranken Offenbacher zu tun hat.
Bis dahin kämpfe ich weiterhin auf meine Art für die Demokratie: Ohne Bezahlung, ohne den Staat und ohne einen Chef. Das hat die letzten 20 Jahre ja auch ganz gut funktioniert.

Die Hartz IV Hilfe Offenbach unterstützt die Kampagne „Bundeswehr raus aus dem Jobcenter“. Die Armee hat nichts in einer Sozialbehörde zu suchen, um sich dort 17-jährige Jungs ohne Perspektive für die Kriegsvorbereitungen der NATO abzugreifen. Wir fordern stattdessen, dass jungen Menschen mehr Wege als bisher offenstehen zu einer vernünftigen Berufsausbildung kommen zu können.

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Sozialwohnungsbau trotz Verschuldung – Graz macht es vor

Die Stadt Graz hat im Herbst 2016 insgesamt 564 Gemeindewohnungen bauen lassen, in denen die Warmmiete 5,81 Euro pro Quadratmeter beträgt. Die zuletzt übergebenen 20 Wohnungen hatten Balkon oder Terrasse und sind in Passivbauweise errichtet. Die Warmwasserbereitung wird über eine Solartherme auf dem Dach gespeist und zur Wohnanlage gehören Abstellplätze für Fahrräder und Kinderwägen. Das war möglich, obwohl Graz mehr als eine Milliarde Euro Schulden hat. Insgesamt gibt es in Graz mehr als 10.000 Gemeindewohnungen.

Der Runde Tisch für menschenwürdiges und bezahlbares Wohnen möchte klären, warum in der Steiermark machbar ist, was in Hanau und dem Rhein-Main-Gebiet als unbezahlbar bezeichnet wird. Haben Stadt und Baugesellschaft wirklich recht, wenn sie behaupten, dass es hierzulande nicht möglich sei, neu gebaute Wohnungen für eine Kaltmiete von 6,50 Euro pro Quadratmeter anzubieten?

Diese Fragen sollen in einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Wohnen bezahlbar machen! Was können wir für Hanau aus der Grazer Wohnungspolitik lernen?“ besprochen werden, zu der der Runde Tisch für Donnerstag, den 11. Mai 2017 ab 19:00 alle Interessierten herzlich einlädt. Die Veranstaltung findet im evangelischen Gemeindezentrum in der Helmholtzstraße 53 c statt. Franz Parteder von der Kommunistischen Partei Österreichs, die bis vor Kurzem für die Wohnungspolitik in Graz verantwortlich war, wird sich den Fragen des Publikums stellen. Für den Verein Mieter helfen Mietern aus Frankfurt steht Conny Petzold Rede und Antwort. Sie wird einen Blick auf die Wohnungssituation im Rhein-Main-Gebiet werfen. Andrea Guevara González vom Runden Tisch wird die Diskussion moderieren. Alle Interessierten sind zu der Diskussionsveranstaltung herzlich eingeladen.

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Nichtbearbeitung ist Grundprinzip

Seit einem halben Jahr besuche ich wieder regelmäßig den Sozialausschuss im Stadtparlament, und gestern habe ich mir mal wieder erlaubt ein kleines Problem mit der MainArbeit anzusprechen.

Das Problem besteht vereinfacht gesagt darin, dass die MainArbeit unserer Beratungsstelle oder Kunden, für die wir tätig waren, während den letzten 5 Jahren noch eine Anwort auf inzwischen fast 150 Schreiben schuldet.

Unter diesen Schreiben sind Anfragen für Gesprächstermine, Anträge auf Akteneinsicht, Widersprüche und Überprüfungsanträge, sowie kurze Anfragen in eigener Sache oder Dienstaufsichtsbeschwerden gegen einzelne Mitarbeiter. Alleine aus dem Zeitraum 1. Januar bis 1. Februar 2017 liegen dem Geschäftsführer der MainArbeit insgesamt 32 Dienstaufsichtsbeschwerden von der Hartz IV Hilfe vor, die mehrheitlich (konkret: mit Ausnahme der ersten 3) bis dato vom Beschwerdegegner nicht beantwortet wurden.

Eine formlose Beschwerde bei einer staatlichen Stelle einlegen zu können und darauf auch eine ordentliche Antwort zu bekommen sind grundgesetzlich garantierte Rechte eines jeden Bürgers. Um dieses Recht betrügt uns die sogenannte „Geschäftsführung“ der MainArbeit schon seit vielen Jahren, und – soweit wir das durch Akteneinsicht oder Gespräche mit Mitarbeitern nachvollziehen können – werden die Beschwerden wohl auch inhaltlich nicht bearbeitet.

In der Sozialausschusssitzung am 23.03.2017 hat mir der Magistrat bestätigt, dass auch ihrer Auffassung nach die Geschäftsführung der MainArbeit zur Entgegennahme von Dienstaufsichtsbeschwerden gegen seine Mitarbeiter zuständig sei.

Der so genannte „Geschäftsführer“ der MainArbeit durfte dann Stellung zu meinen Vorwürfen beiziehen, und hat dabei wie üblich nur leere Luftblasen von sich gegeben: Dass er 150 Schreiben von der Hartz IV Hilfe nicht beantwortet hätte, das sei ihm „nicht bekannt“ – was auch immer das heißen soll.

Wenn es in Offenbach etwas gibt, das als sichere Erkenntnis gelten kann, dann ist es die Tatsache, dass die Nichtbearbeitung von Vorgängen aller Art durch Funktionsträger der MainArbeit eine Art Grundprinzip zu sein scheint.

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Alles in Butter? Das ist wohl subjektiv!

MainArbeit weist Kritik des Ombudsmannes zurück

Im letzten Sozialausschuss des Offenbacher Stadtparlaments hat der Geschäftsführer der MainArbeit auf die Kritik des Ombudsmannes reagiert, der vier Wochen zuvor seinen Jahresbericht vorgelegt hatte.

Die Kritikpunkte des Ombudsmannes sind ausschließlich weiche Themen, ja fast schon Nebensächlichkeiten wie der Umgangston der Mitarbeiter, schwer verständliche Schreiben der Behörde oder lange Bearbeitungszeiten aufgrund von Personalmangel.

Dinge also, über die man eigentlich ohne Gesichtsverlust hätte reden können, wenn man denn als Stadt Offenbach willens wäre, die Arbeit der Verwaltungen zu kontrollieren und gegebenenfalls zu verbessern.

Der „Geschäftsführer“ der MainArbeit Schulze-Böing hat im Sozialausschuss zu den Kritikpunkten der Ombudsperson nun unter anderem die Behauptung aufgestellt, dass die Mainarbeit sich bei der Bearbeitung von Neuanträgen eine Frist von 4 Tagen gesetzt hätte. Bei der Bundesagentur für Arbeit läge diese selbst gesetzte Frist bei 15 Tagen. Dies würde belegen, dass die Mainarbeit sehr schnell arbeite.

Wir kennen es ganz anders

Ebenfalls anwesend in der Ausschussitzung war eine Kollegin der Hartz IV Hilfe, die selbst Verwaltungsfachangestellte von Beruf ist und derzeit bei der Mainarbeit Leistungen bezieht.
Auf einen von ihr im Oktober 2015 gestellten Antrag auf SGB II wartete sie damals bis Ende Januar 2016. Die dazu passenden Bescheide, die sie dringend benötigte, erreichten sie weitere 8 Wochen später. Ein Zeitgleich von ihr gestellter Antrag auf Leistungen nach §22 abs 9 ist bis heute nicht beschieden – das sind jetzt 15 Monate – und der Antrag wäre wohl abzulehnen, weil er sich inzwischen erledigt hat.

Ein anderer unserer Kollegen hat erst letzte Woche nach über 4 Monaten endlich eine Antwort auf sein Anliegen aus dem Frühjahr 2016 bekommen. Die Mainarbeit hatte zunächst seinen Widerspruch verschlampt, und dann den Überprüfungsantrag auch nach 6 Monaten immer noch nicht bearbeitet.

Erst nachdem wir nach dem Ablauf der gesetzlichen Schutzfrist eine Untätigkeitsklage bei Gericht eingereicht haben, wurde der Vorgang dann von der MainArbeit endlich bearbeitet. Natürlich nicht, ohne dass vorher von Seiten des Jobcenters erst mal wieder Ping-Pong gespielt wurde: Denn das Leistungssachgebiet behauptete uns gegenüber, der Überprüfungsantrag sei in der Widerspruchsstelle in Bearbeitung während die Widerspruchsstelle behauptete, der Antrag sei im Sachgebiet in Bearbeitung. Wo er wohl wirklich war?
Es ist jetzt schon abzusehen, dass die Mainarbeit die gesetzliche Frist zur Bearbeitung des Widerspruches wieder vertreichen lassen wird, und wir wieder erst klagen müssen bis die MainArbeit mal irgend etwas bearbeitet.

Alleine schon vor dem Hintergrund unserer ganz persönlichen Erfahrung mit Jobcentern bei unserem eigenen Leistungsbezug können wir von der Hartz IV Hilfe über die Darstellung von Schulze-Böing, die MainArbeit würde überdurchschnittlich schnell arbeiten, seit Jahren nur noch lachen.

Ebenfalls seit Monaten nicht beschieden sind selbstredend diverse Anträge und Widersprüche für unsere Klienten, die teilweise ebenfalls seit vielen Monaten auf die Bearbeitung ihrer Anträge warten.
Alles andere außer Neuanträgen dauert ohnehin mindestens 6 Wochen, bis es überhaupt wenigstens mal in die Bearbeitung kommt. Dies kündigt die Mainarbeit seit November durchgehend auf ihren Info-Bildschirmen im Eingangsportal so an. So ehrlich ist man immerhin. Aber dass sich daraus nicht automatisch ergibt, dass Anträge weniger als 6 Wochen dauern dürfte auch klar sein…

Unserer Einschätzung nach dauert es in Offenbach durchschnittlich mindestens 8 Wochen, bis über einen Neuantrag entschieden wird. In Frankfurt hingegen werden Anträge meisten nach 10-12 Tagen beschieden.

Das Antragsverfahren bei der Mainarbeit ist ein mehrstufiges: Vorsprache, Termin zur Antragsaussgabe, Termin zur Antragsabgabe, Fallmanagertermin, dann kommen noch die Postlaufzeiten für die Einladungen dazu, und der Kunde muss seine Sachen einreichen.
Wer ernsthaft behauptet, dass das in 4 Tagen zu schaffen sei, der hat meines Erachtens nicht mehr alle Latten am Zaun.
Da hilft dann auch keine erfundene Statistik mehr, mit der sich die MainArbeit selbst die Lichtgeschwindigkeit bescheinigt.

Selbst dem neuen Sozialdezernenten Peter Freier (CDU) ist aufgefallen, dass bei der Mainarbeit außergewöhnlich viel Statistiken erstellt werden, fast zu viel für seinen Geschmack. Er formuliert vorsichtig aber man merkt, was er sagen will.

Luftnummer oder neue Gesprächsbereitschaft?

Freier hat übrigens Kritiker der Mainarbeit zu Gesprächen statt öffentlichen Angriffen aufgerufen, und sich bezüglich seiner eigenen Gesprächsbereitschaft damit von seinem Vorgänger Felix Schwenke (SPD) distanziert, der uns auch noch ein Dutzend Antworten auf unsere Gesprächsversuche schuldet. Wir werden Herrn Freier beim Wort nehmen, und ihm ebenfalls noch einmal ein Gespräch anbieten, bevor wir wieder Artikelchen verbreiten oder uns bei groben Gesetzesverstößen an die Rechtaufsicht wenden.

Bei der Hartz IV Hilfe Offenbach sind inzwischen von der MainArbeit insgesamt mehr als 100 Vorgänge teilweise seit mehreren Jahren offen, da die MainArbeit unsere Schreiben sehr häufig komplett unbeantwortet und unbearbeitet lässt. Der neue Dezernent ist dazu aufgerufen, hier endlich einmal von seiner Weisungsbefugnis Gebrauch zu machen und für Abhilfe zu sorgen.

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Häng dich doch selbst auf, du Arschloch.

Nach unserem polemischen Artikel über die Jobmesse am Flughafen haben wir mehrere hasserfüllte und beleidigende Zuschriften bekommen, deren Absender vermutlich Mitarbeiter von Jobcentern oder Arbeitgebern waren, die sich durch unsere Darstellung angegriffen fühlten.

Eine dieser Zuschriften enthielt die gewagte Behauptung, dass es überhaupt nicht stimme, dass am Frankfurter Flughafen katastrophale Verhältnisse im Bau- und Dienstleistungsbereich gäbe. Der Flughafen sei der „beste und seriöseste Arbeitsplatz, den man sich vorstellen kann.“
Danach riet mir der Absender der Email, ich solle mich „aufhängen gehen“.

Ich möchte speziell diese Zuschrift hiermit öffentlich mit folgendem Verweis auf die Realität beantworten:

DGB und Zoll beschäftigten sich in den letzten Wochen unter anderem mit einer Baustelle, auf der die Arbeiter nicht nur seit Monaten keinen Lohn erhielten, sondern auch dort schliefen. Der Auftraggeber der Baustelle ist kein Geringerer als die Lufthansa AG.

Bericht in der Hessenschau

Häng dich doch selbst auf, du Arschloch

 

Ergänzung vom 25.02.2017:

Nur einen Tag nach diesem Blogeintrag hat die Generalstaatsanwaltschaft eine Pressemitteilung herausgegeben, in der sie erklärt hat, dass sie bereits seit 11 Jahren wegen Sozialversicherungsbetrug gegen die Ryan Air und sämtliche ihrer scheinselbstständigen Piloten ermittelt.

Man muss also heutzutage gar nicht prekär verdienen um prekär beschäftigt zu sein. Selbst Vorzeigeberufe wie „Pilot“ sind im Kapitalismus nichts weiter als organisierte Kriminalität und übelste Ausbeutung.

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Es ist so ekelhaft…


es ist so dermaßen ekelhaft…
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Seminar und Workshop für MainArbeit Kunden

Der Fallmanager und die Eingliederungsvereinbarung

Informationsveranstaltung für Kunden der MainArbeit

Mittwoch 7. Dezember 2016 15:00 Uhr

Taunusstraße 2 (Ecke Domstraße)

Einladung (pdf 2.2Mb)

• Wer muss eine EGV abschließen?
• Wann und wie oft muss man eine EGV abschließen?
• Muss man die EGV von Jobcenter überhaupt unterschreiben?
Oder ist das freiwillig?
• Was mache ich, wenn mir die EGV nicht gefällt?
• Wie komme ich zu der Weiterbildung, die ich haben möchte?
• Wer hilft mir, wenn es ein Problem bei einer Maßnahme gibt?
• Wie komme ich aus einer Maßnahme wieder raus?
• Wo und wie muss ich mich bewerben?

Diese und andere Fragen wollen wir nach einem kurzen Seminar
mit Euch diskutieren.

Die Teilnahme ist kostenlos.

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Wie kommuniziert man mit einem Jobcenter?

Nehmen wir mal an, es gäbe ein Jobcenter…

dessen Schalterbereich überwiegend dazu dient, die Anliegen von Bürgern nach Möglichkeit nicht zu bearbeiten, die absurdesten Anforderungen an Vorsprachen zu stellen, Ratsuchende mit Falschauskünften in die Irre zu führen, und gestellte Anträge einfach nicht entgegenzunehmen,

dessen Leistungssachbearbeiter nicht mit Kunden sprechen dürfen, wenn diese keinen Termin dazu vereinbart haben, wobei Termine nur telefonisch vereinbart werden können und vor lauter Arbeitsbelastung telefonisch niemand zu erreichen ist,

dessen Telefonsprechstunde, die erst von Kritikern gegen das Amt erkämpft werden musste, schon kurz nach der Einführung von 2 Stunden pro Tag wieder auf 1 Stunde pro Tag verkürzt wurde, wobei die Existenz einer offiziellen Sprechstunde ja noch lange nicht dazu führt, dass dort auch jemand während dieser Zeit erreichbar ist,

dessen Teamleiter in der Leistung seit Sommer 2016 plötzlich auch nicht mehr ohne Termin mit Kunden sprechen dürfen, und damit dieser letzte Rettungsanker, mit dem man bislang dringende Probleme auf dem kleinen Dienstweg klären konnte, auch noch versenkt wird,

dessen Widerspruchsstelle regelmäßig nicht in der Lage ist, Vorverfahren innerhalb der gesetzlichen Schutzfrist von 3 Monaten zu bearbeiten und selbst Schreiben von Rechtsanwälten von jedem angolanischen Ziegenhirten schneller und besser bearbeitet werden würde,

dessen Fallmanager, obwohl teilweise ganz nett und vernünftig, scheinbar nicht mal mehr die Zeit haben eine Eingliederungsvereinbarung erst einmal anzubieten, bevor sie einen EGV-Verwaltungakt raus schicken – der laut Gesetz ja nur verschickt werden soll, wenn die Vertragsverhandlungen zuvor gescheitert sind,

dessen Pressearbeit von offensichtlichen Widersprüchen und völliger Realitätsferne geprägt ist,

dessen Geschäftsführer jede Form von Anfragen, Bitten, Hinweisen und Kritik grundsätzlich mit Ausreden, Ablenkungsmaneuvern, Verdrehungen oder Gewaltvorwürfen beantwortet anstatt auf die Inhalte einzugehen,

dessen Briefkasten im Schnitt jeden fünften Brief schon auf dem Weg zwischen Einwurfschlitz und Ausleerklappe verliert, so dass man Unterlagen teilweise 4 mal einreichen muss, bis sie auch beim Sachbearbeiter ankommen.

dessen Servicemitarbeiter keinen vollen Zugriff auf die aktuelle Leistungsakte haben und somit das wichtigste Anliegen eines großen Teils der Kunden, die dort vorsprechen – nämlich aktuelle Leistungsangelegenheiten zu klären – nicht mal dann bearbeiten könnten, wenn sie das wollten,

dessen Scanpoint, der am Monatsanfang genau wie der Schalterbereich Warteschlangen von bis zu 2 Stunden produziert, und bei dem aus unerfindlichen Gründen trotz supertoller Computertechnik teilweise 2 Wochen ins Land gehen, bis unten eingescannte Dokumente auch oben für den Sachbearbeiter in der elektronischen Akte sichtbar sind,

dessen Telefonliste mit den Durchwahlen zu den Mitarbeitern seit dem Jahr 2014 einer militärischen Sicherheitsstufe höchsten Grades unterliegen, und noch nicht einmal die Mitarbeiter anderer Sozialbehörden in Offenbach die Möglichkeit haben ohne viel Umstände bei den Kollegen vom Jobcenter anzurufen,

dessen Personal Schreiben anderer offizieller Stellen offenbar grundsätzlich erst so spät wie möglich, gar nicht oder falsch beantwortet, und

dessen Öffungszeiten mit 4 halben Tagen pro Woche knapper ausfallen als die offiziellen Öffungszeiten der angolanischen Ziegenmafia,

…wie kommuniziert man mit so einem Jobcenter?

Wie kommuniziert man mit jemandem, der sich versteckt, der sich einbunkert, der nicht zuhören will oder keine Zeit dafür hat, der nie erreichbar ist, seine komplette Post verschlampt, der selten redet aber wenn er mal was sagt, dann eigentlich nur Blödsinn, Beleidigungen und Lügen von sich gibt?

Soll man mit so einem Jobcenter überhaupt noch reden?

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Hartz IV Hilfe besucht Sklavenmarkt am Flughafen

Mehrfach pro Jahr finden in der Region so genannte „Jobmessen“ statt, bei denen sich Arbeitgeber präsentieren, und Bewerber sich vor Ort direkt bewerben können.

Als Otto Normalmensch kommt man in diese Veranstaltungen nicht hinein, denn man braucht dazu eine spezielle Einladung. Für die Jobmesse am Frankfurter Flughafen am heutigen Tage wurden über 1300 Erwerbslose von 10 Jobcentern in der Region eingeladen um sich bei über 30 Arbeitgebern zu bewerben – die Einladung anzunehmen ist für sie natürlich Pflicht.

Die Berater der Hartz IV Hilfe Offenbach waren auf die Jobmesse nicht eingeladen. Wir haben sie heute morgen trotzdem besucht, und zwar als Begleiter von 4 Kunden aus verschiedenen Landkreisen.

Neben einigen halbwegs seriösen Arbeitgebern befanden sich auch die üblichen Verdächtigen aus den Bereichen Luftsicherheit, Schnellrestaurants und Postzustellung unter den Anbietern angeblich freier Arbeitsplätze.

Auch die vor allem für den Handel mit Ecstasy und das Totdrücken von Flüchtlingen bekannte Flughafenpolizei sollte mit von der Partie sein – war aber leider nicht aufzufinden.

Stattdessen hatte die scientology-gesteuerte United Parcel Service, die nicht angekündigt war, einen hübschen Stand direkt neben dem Eingang.

Arbeiten am Flughafen – schon lange kein Traumjob mehr

Wir von der Hartz IV Hilfe werden mit den Arbeitsbedingungen vor allem von Luftsicherheitsassistenten auch bei unserer Beratung immer wieder konfrontiert. Viele dieser Arbeiter verdienen heutzutage so wenig, dass sie nebenher noch mit Sozialleistungen vom Jobcenter aufstocken müssen.
Während es vor 30 Jahren durchaus üblich war, als Luftsicherheitsassistent mit knapp 20 Euro Stundenlohn plus Weihnachtsgeld nach Hause zu gehen, zahlen einige der am Flughafen tätigen Zeitarbeitsunternehmen heute mit 8 Euro nicht einmal mehr den gesetzlichen Mindestlohn.

Uns liegen von einer Zeitarbeitsfirma Arbeitsverträge vor, in denen sinngemäß drinsteht, dass man diese 8 Euro dann auch nur für die ersten 120 Stunden pro Monat erhält. Weitere geleistete Arbeitszeit soll auf so genannten „Arbeitszeitkonten“ gutgeschrieben werden.

Wenig überraschend, dass diese „Arbeitszeitkonten“ natürlich keinerlei Funktion haben, die Stunden also niemals bezahlt oder abgefeiert werden sollen, sondern einfach irgendwann spurlos gelöscht werden. Bei über 200 Arbeitsstunden bedeutet das dann einen Bruttostundenlohn von weniger als 5 Euro.

Wie die hessischen Jobcenter hier auf die Idee kommen können, Bewerber aus Schlüchtern oder von der Bergstraße unbedingt an den Flughafen vermitteln zu wollen, bleibt uns ein Rätsel. Von solchen Orten ist man mit öffentlichen Verkehrsmitteln über 3 Stunden zum Flughafen unterwegs und der zu erwartetende Nettolohn geht schon fast für die Fahrtkosten drauf.

Noch schlimmer sieht es bei der Postzustellung und bei Reinigungsarbeiten aus. Hier ist es am Airport inzwischen Standard nur noch Osteuropäer zu beschäftigen, die zu Hunderten in gemischtgeschlechtliche Wohncontainern ohne Toilette gepfercht werden, weil bei 14-Stunden Schichten eine Anfahrt von Auswärts gar nicht mehr möglich ist.

Das, was angekündigt wurde, fand eigentlich kaum statt

Die Aussteller auf der heutigen Jobmesse hatten den Bewerbern überwiegend rein garnichts zu bieten. Weder konnte man in Erfahrung bringen, welche Stellen zur Zeit vakant sind, noch waren kompetente Ansprechpartner vor Ort. Wozu die Bewerber Lebensläufe mitbringen sollten war ebenfalls nicht ersichtlich, denn bis auf 2 Ausnahmen waren die Arbeitgeber auch auf Bewerbungsgespräche nicht vorbereitet.

Die Begleiter der Hartz IV Hilfe hinterließen bei einigen der ihnen näher bekannten Jobcenter abschließend, wie auf Messen so üblich, ihre Duftmarke und stellten sich im Vorbeigehen kurz vor.
Während die Mitarbeiter von MainArbeit, KCA, sowie der BA aus Frankfurt und Groß-Gerau darauf freundlich reagierten, kam es mit dem „Arbeitgeberservice“ der Dietzenbacher ProArbeit zu einem unschönen Vorfall: Eine offenbar stark alkoholisierte Jobcentermitarbeiterin rannte uns beim Verlassen des Gebäudes hinterher und begann in agressiven Ton auf uns einzureden. Sie beschwerte sich lautstark, dass wir uns anmaßten, unsere Visitenkarten auf ihren Tisch zu legen und forderte uns auf, wir sollten uns stattdessen an die Pressestelle der ProArbeit wenden.

Arbeitsgeberservice der ProArbeit zeigt sich verhaltenskreativ

Dann erklärte sie, sie hätte hier das Hausrecht, und die Kunden seien alle freiwillig hier und deswegen dürften sie keinen Beistand mitnehmen. Beide Behauptungen sind glatte Lügen. Neben diversem weiteren zusammenhangslosen Unsinn, den sie ohne Luft zu holen von sich gab, erklärte sie abschließend unaufgefordert, dass die ProArbeit durchaus in der Lage sei, „das SGB II umzusetzen.“
Da mussten wir dann doch mal lachen, denn immerhin hatte Sie anscheinend trotz ihres Zustandes anhand unseres Flugblattes treffsicher herausgefunden, was wir wohl so für Leute sind.

Warum uns Mitarbeiter der ProArbeit dann noch bis zur Bushaltestelle verfolgten und uns dort ohne Genehmigung fotografierten ist uns nicht bekannt. Es stört uns aber auch nicht.

Fazit des heutigen Tages:

Die Jobmesse im House of Logistics and Mobility ist komplett für die Füße. Man kann sich dort entgegen den Versprechungen der Jobcenter fast nirgends wirklich vor Ort bewerben oder sich über Unternehmen informieren.
Dennoch kann sich der Besuch lohnen, wenn man z.B. Kinder hat, die sich schon lange gerne mal die Flugzeuge aus der Nähe angucken wollten.

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MainArbeit gibt Märchenkonferenz

+++ Jobcenter gibt auf Pressekonferenz Antworten, die aber keine sind +++

Das Offenbacher Jobcenter MainArbeit reagiert auf unsere Kritik an der derzeitigen Rückforderungsabwicklung und an ihrem absonderlichen Umgang mit Personalausweisdokumenten, gibt aber wie üblich keine Anworten auf die wesentlichen Fragen.

Auf einer Pressekonferenz am Freitag, den 12.08.2016 sieht sich die MainArbeit dazu genötigt der interessierten Öffentlichkeit eine ausführliche Stellungnahme zu der von uns massiv kritisierten Rückforderungswelle abzugeben.

Sie hat daher die Presse zu einer unterhaltsamen Märchenkonferenz eingeladen, auf der neben dem Kasperle und dem Krokodil auch der neue Sozialdezernent Peter Freier (CDU), die Leiterin des Sachgebiets Leistungen, die Leiterin der Widerspruchsstelle und der Leiter der Finanzabteilung anwesend waren.

Artikel in der Frankfurter Rundschau

Artikel in der Offenbach Post

In ihren Ausführungen verdrehten die städtischen Beamten so dermaßen die wahren Zusammenhänge über die laufende Rückforderungswelle, dass man fast an ihrem Verstand zweifeln müsste.

+++ Natürlich ist der Kunde schuld +++

Unter anderem wird behauptet, dass Überzahlungen oft durch Einkünfte aus anderen Sozialleistungsarten entstehen würden, und das Jobcenter da in Vorleistung gehen müsste. Das ist natürlich Blödsinn, denn die MainArbeit geht bei anderen Leistungsarten nur sehr selten in Vorleistung – obwohl sie müsste. Außerdem ist die „Rückzahlung“ solcher Überzahlungen durch den Empfänger gesetzlich überhaupt nicht vorgesehen: Stattdessen sollen solche Überzahlungen ausnahmslos von der vorrangig verpflichteten Behörde zur nachrangig verpflichteten in einem zwischenbehördlichen Verfahren erstattet werden. (§102 – §107 SGB X)

Ebenfalls vollkommen schräg die Behauptung, dass es im gesamten Jahr 2015 nur 200 Widersprüche gegeben hätte. Da fragt sich der aufmerksame Beobachter doch, warum es bei der MainArbeit eigentlich 7 Volljuristen in der Widerspruchsabteilung gibt?
Alleine die Hartz IV Hilfe hat schon mehr Rechtsstreitigkeiten bei Rückforderungen gewonnen, wie die MainArbeit da öffentlich als Gesamtsumme benennt: 22(!)

+++ Wir machen es einfach ohne! Kein Bescheid – Kein Widerspruch! +++

Die Wahrheit über Rechtsmittel ist eine ganz andere: Die MainArbeit hat nämlich in Tausenden von Fällen überhaupt keine Rückforderungsbescheide erlassen, sondern verschickt einfach sogenannte „Mahnungen“, die jeder Grundlage entbehren. Und gegen ungerechtfertigte „Mahnungen“ sind natürlich gar keine Rechtsmittel möglich, denn Widersprüche sind nur zulässig gegen Verwaltungsakte ab einer gewissen Ordnung.

Weiterhin unbeantwortet bleibt die Frage nach dem Grund der Enstehung von Überzahlungen. Die MainArbeit räumt zwar zutreffend ein, dass 16000 Vorgänge am Laufen sind, erklärt dazu aber nur, das es wohl 1500 gibt, bei denen Betrug oder Fahrlässigkeit des Kunden als Ursache in Betracht kommt. Letzteres mag ja durchaus stimmen, aber wie die anderen 14500 Vorgänge entstanden sind, das erklärt die MainArbeit auch auf der Märchenkonferenz nicht.

Ebenfalls unbeantwortet bleibt die Frage, warum dieses Problem bei anderen Jobcentern nicht entsteht, sondern nur bei der MainArbeit.
Um den Vorgang zu erklären, behauptet die MainArbeit stattdessen einfach, dass sie jedes Jahr in der Größenordnung von 16000 Rückforderungsvorgänge durchführen würde. Da haben wir ganz andere Informationen von unseren Quellen aus dem Amt, nämlich dass es sich um einen einmaligen Vorgang aus dem November 2015 handelt.

+++ Keine Anworten auch zum Thema Datenschutz und Personalausweisgesetz +++

Parallel zur Märchenkonferenz über die Rückforderungswelle hat das Kasperle auch eine Anfrage der Bürgerrechtsgruppe „DieDatenschützer Rhein-Main“ beantwortet, die gerne mal wissen wollten warum und wann die MainArbeit Personalauweise verlangt, einzieht, kopiert oder kopieren lässt, und wie eigentlich die Weisungslage im Jobcenter hierzu aussieht.

Artikel der Datenschützer Rhein-Main

Die Antwort von Kasperle ließ nicht lange auf sich warten und lautete wie folgt:

„Ich bitte Sie um Verständnis, dass ich von einer Beantwortung Ihrer Fragen im Detail absehen, da ich wir Ihrer Organisation gegenüber nicht auskunftsverpflichtet sind.“

Besser kann man Anfragen wohl nicht nicht beantworten!

(Kasperle geht ab.)

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Brutaler Übergriff auf Jobcoach in Dietzenbach

Gemeinsame Pressemitteilung der Hartz IV Hilfe Offenbach und des Arbeitskreis Christy Schwundeck vom 01.09.2016

Nach einem Polizeibericht, der soeben von der Hessenschau veröffentlicht wurde, hat heute Nachmittag bei der ProArbeit in Dietzenbach es ein Kursteilnehmer einer der üblichen sinnlosen Entqualifizierungsmaßnahmen des Jobcenters nicht mehr geschafft sich auf vernünftige Art und Weise zu artikulieren und mehrfach mit einem Hammer seinem Jobcoach auf den Kopf geschlagen. Der Mitarbeiter wurde dabei lebensgefährlich verletzt und musste in eine Klinik eingeliefert werden.

Verbale Auseinandersetzungen als Normalzustand

Die kostenlosen Beratungsdienstleitungen der Hartz IV Hilfe nehmen zur Zeit in Offenbach und Umgebung monatlich mehr als 100 Jobcenterkunden, Sozialarbeiter sowie Mitarbeiter von Familienhilfeträgern und Hilfevereinen wahr, um sich gegen die scheinbare Übermacht der Jobcenter in Offenbach-Stadt und Dietzenbach beraten zu lassen. Harte Konflikte zwischen Behördenmitarbeitern und Leistungsberechtigten sind dabei immer wieder Thema.
Teilweise sind mit Menschen, die unseren Rat suchen, erst einmal regelrechte Konflikt-Coaching Sessions nötig, um sie für den nächten Termin beim Jobcoach im Amt fit zu machen, so hoch gehen die Emotionen.

Frust auf beiden Seiten des Schreibtisches

Auch frustrierte Behördenmitarbeiter berichten uns immer wieder einerseits von Übergriffen durch Kunden und andererseits durch offenbar systematisches Mobbing innerhalb der Jobcenter – hiervon betroffen vor allem immer wieder die MainArbeit und die ProArbeit mit ihrer unsäglich rückschrittlichen Mitarbeiterführung.

Die Hartz IV Hilfe Offenbach und der Arbeitskreis Christy Schwundeck verurteilen den Gewaltakt von heute Nachmittag auf das Schärfste und warnen gleichzeitig vor jeglichen Vorverurteilungen der beiden beteiligten Menschen.

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Mit der Wahrheit ein wenig vergaloppiert

Ein Kommentar von Michaela Passert

Da fand er also statt: Der soundsovielste Prozess wegen Hausfriedensbruch gegen einen Sozialberater der Hartz IV Hilfe. Weiterlesen

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Offenbach versucht eine Stadtverordnetenversammlung durchzuführen

Nach der Kommunalwahl im Frühjahr 2016 war es dann im Juni mal wieder soweit: Eine Neuauflage des Theaterstücks „Offenbach versucht eine Stadtverordnetenversammlung
durchzuführen“ von und mit nicht weniger als 8 mehr oder weniger überflüssigen Parteien wurde vor 30 Zuschauern aufgeführt.

Neben langweiligen aber notwendigen Dingen wie diversen Wahlgängen für engagierte Pöstchenbewerber und Abstimmungen über Grundstücksverkäufe zum Zwecke der restlosen Privatisierung der freien Welt war das Highlight des kulturellen Abends dann der einzige Antrag, bei dem es auch um etwas politisch-inhaltliches ging.

Es war der neue Stadtverordnete Manfred Koppik von der Linksfraktion, ein schillernder Ex-SPD-Linker und langjähriger Bundestagsabgeordneter, der den einzigen (pseudo-)politischen Antrag des Abends stellte.

Der Antrag hatte zum Inhalt, dass das Parlament doch bitte beschließen solle, dass die Stadt Offenbach sich nach außen hin dazu bereit erklärt, dass sie 1000 der Flüchtlinge, die derzeit im Internierungslager in Idomeni festsitzen, aufnehmen und versorgen wolle.

Was dann folgte, war ein Lehrstück für Parlamentarismus-Kritiker und könnte und sollte wohl auch ein Lehrstück für Parlamentarismusgläubige sein, sofern diese sich noch ein wenig Resthirn bewahrt haben.

Hier nun das Script zum Theatherstück im Original:

Links-Fraktion: „Also wir finden, dass unser Antrag total gut ist, weil nämlich die Grünen in München genau den gleichen Antrag gestellt haben. Auch wenn ein Beschluss darüber nicht umgesetzt werden kann, finden wir, dass er ein schönes Symbol wäre. Außerdem steht im Programm der Linkspartei, dass wir ja schon immer ein Herz für Flüchtlinge hatten.“

SPD-Fraktion: „Wir von der Familie Habermann – also quasi die Besitzer der Offenbacher SPD – finden, dass die Linke ja den Antrag nur stellt, damit sie hier irgendwelche Spielchen gewinnt. Wir stellen daher einen albernen Änderungsantrag, damit nicht der Antrag von der Linken sondern der von der SPD gewinnt. Ansonsten möchten wir noch hinzufügen, dass wir Manfred Koppik total blöd finden, weil der damals die SPD verraten hat und bei der WASG-Gründung dabei war. Wir hatten schon damals eine Fatwa erlassen und die gilt noch.“

Grüne-Fraktion: „Wir finden den Antrag von den Linken auch total blöd. Vor allem finden wir die Begründung der Linken, dass die Grünen in München den gleichen Antrag auch schon gestellt hätten, noch blöder als den Antrag selbst. Denn nur weil eine Grüne Fraktion in anderen Stadt einen Antrag gestellt hat, ist der noch lange nicht gut. Wir tendieren daher dazu, dem Änderungsantrag der SPD zuzustimmen, obwohl die ja neuerdings in der Opposition sitzt und mit den Linken kuschelt, während wir jetzt lieber mit den Schwarzen ins Bett gehen, weil da einfach die besseren Posten winken.“

CDU-Fraktion: „Wir finden diese Spielchen, die die Linken, die SPD und die Grünen da immer machen, und an denen wir uns in der Vergangenheit leider auch beteiligt haben, total blöd. Wir von der CDU haben deshalb intern bereits beschlossen, künftig auf solche Spielchen zu verzichten. Wir sagen daher weder zu den Spielchen noch inhaltlich zum Antrag der Linken irgendwas Substantielles und warten erst mal die Abstimmung über den Änderungsantrag der SPD ab.“

AfD-Fraktion: „Wir von der AfD haben keine einheitliche Meinung zum Thema und werden uns enthalten müssen. Für mich persönlich möchte ich hier außerdem klar stellen, dass ich mich lieber wirklich für Flüchtlinge engagieren möchte und dies auch schon mal tatsächlich getan habe, als Anträgen von Parteien zuzustimmen, die mich sowieso nicht so mögen. Und haben Sie keine Angst, ich werde schon dafür sorgen, dass die anderen Mitglieder meiner Fraktion die Klappe halten und sich nur zu Wort melden, wenn ich ihnen das erlaube.“

NSDAP-Fraktion: „Wir haben zwar viele Stimmen an die AfD und damit unsere Fraktionsstärke verloren, aber zum Glück gilt das heute noch nicht. Und daher nutze ich die Gelegenheit heute noch mal als 1-Mann-Fraktion hier auf den Putz zu hauen und zu jedem Tagsordnungspunkt einen halbstündigen Vortrag zu halten. Und ihr könnt nix dagegen machen! Außerdem fand ich das total blöd, dass der SPD-Bürgermeister mich am Wahlabend in der Hessenschau indirekt als Nazi beschimpft hat! Aber total blöd fand ich das!“

Stadtverordnetervorsteher: „Bitte reden sie zu dem Thema, zu dem Sie sich gemeldet hatten“

NSDAP-Fraktion: „Unsere Fraktion, also ich …“

Der ganze Saal: „LOL!“

NSDAP-Fraktion: „…finden den Antrag der Linken auch total blöd. Denn die Unterbringung der Neger und Zigeuner ist ja erst mal Ländersache, und Offenbach hat da gar nix zu melden. Wozu soll man über Dinge abstimmen, die man gar nicht umsetzen kann?“

(Merke: Nur weil jemand ein Armleuchter ist, ist nicht alles was er sagt automatisch falsch.)

(Die Stadtverordnetenversammlung stimmt über den Änderungsantrag der SPD ab. Der Antrag wird bei einer Gegenstimme von der NSDAP mit großer Mehrheit angenommen.)

Linksfraktion: „Das finden wir jetzt aber blöd. Hätten wir nicht über unseren Antrag zuerst abstimmen müssen?“

Stadtverordnetenvorsteher: „Mir ist das eigentlich scheißegal und ich weiß es auch nicht wirklich, obwohl es mein Job wäre das zu wissen. Aber ich behaupte einfach mal, dass das schon ok so ist, dass wir erst über die Änderung abstimmen und dann über das das Original“

CDU-Fraktion: „Hm, also es könnte schon sein, dass die Linke recht hat, und über ihren Antrag häte zuerst abgestimmt werden müssen. Das würde uns auch sehr freuen wenn das so richtig wäre, denn wir wollten hier ja, wie schon gesagt, keine Spielchen mehr spielen, sondern nur noch konstruktiv arbeiten. Und da gehört natürlich dazu, alle Anträge der Opposition grundsätzlich abzulehnen, und das geht ja nur wenn auch darüber abgestimmt wird.“

Stadtverordnetenvorsteher (auch CDU): „Ich verstehe zwar nicht warum mir jetzt auch noch die eigenen Leute in den Rücken fallen oder warum hier überhaupt irgendjemand von mir erwartet, dass ich die HGO oder unsere Parlamentssatzung oder so einen Scheiß kenne, aber eh ich jetzt irgendwelche Anzeigen bekomme und wir hier heute Abend gar nicht mehr fertig werden, berufe ich jetzt eben den Ältestenrat ein. Und dann googeln wir halt mal gemeinsam, wie es gemacht werden muss.“

(Thilenius, eine ihm völlig unbekannte Frau und 3 Journalisten stöhnen laut auf.)

(Der Ältestenrat wird einberufen)

(Die Sitzung geht weiter)

Stadtverordnetenvorsteher: „So, also Google hat gesagt, dass wir alle Unrecht hatten! Es muss jetzt gar nichts mehr abgestimmt werden, denn wenn ein Änderungsantrag zum Originalanantrag angenommen wurde, dann gilt der geänderte Originalantrag als angenommen! Krass, oder?“

Irgendwie bin ich wenig überrascht, denn das wäre auch meine Vermutung gewesen, weil es einfach nur logisch ist.

Dass der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Volljurist Koppik, der hessische Wirtschaftminister Al-Wazir und der hessische Sozialminister Grüttner, die hier aus Gründen, über die ich lieber nicht nachdenken möchte, als Stadtverordnete das Kommunalparlament bereichern, über solche Essentialia des Parlamentarismus genau so wenig Bescheid wissen wie das Präsidium, erstaunt mich auch nicht.

Denn auch das enspricht nur dem Bild, was ich schon immer vom Parlamentarismus hatte.

Der CDU-Fraktion dämmert langsam, dass sie gerade einem Pro-Neger Antrag der Kommunisten zugestimmt hat. Sie kann aber getrost darauf setzen, dass zumindesten ein Teil der Presse so dermaßen genervt von dem Kindergarten hier ist, dass sie erst gar nicht darüber berichten werden und lieber ein altes Interview mit dem stellvertretenden Notenständer vom Gesangsverein „Fröhliche Altenheimbewohner“ abdrucken wird.

Der Techniker rennt zum fünften Mal durch die Halle, weil zum fünften Mal die Sicherung vom Licht rausgeflogen ist und der Saal in einer Art Weihnachtsstimmung versinkt, was besonders die zyklisch auftretenden Festreden der NSDAP-Fraktion mit der passenden Stimmung unterlegt.

Als ich gehe, bitte ich den Techniker abschließend, bei der nächsten Stadtverordnetenversammlung statt dem Licht doch bitte lieber den Ton ausfallen zu lassen.

Auf dem Nachhauseweg überlege ich zwanghaft, welche Möglichkeiten man eigentlich grundsätzlich so hätte mit möglichst wenig Aufwand die Stromversorgung in einer Turnhalle für einen ganzen Abend wirkungsvoll lahmzulegen.

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